Wie du die perfekte Willkommens-Mail-Sequenz schreibst

… die auch gelesen wird

Du bietest ein Freebie zum Download an oder lädst Interessenten, die deine Webseite besuchen dazu ein, deinen Newsletter zu abonnieren. 

Sie erhalten dann eine Danke Seite nach dem Doppel-Opt-in und zum Beispiel dein Freebie zum Download. 

Und dann? Wie holst du sie dann weiter ab? Wie machst du aus dem Interessenten, einen begeisterten Leser und den dann schließlich zum Kunden? 

Eine perfekte Willkommens-Sequenz zu schreiben, die gelesen wird, ist schon eine Herausforderung. In diesem Artikel gebe ich dir Tipps: Worauf es in einer Willkommens-Mail-Sequenz ankommt und warum du die Gunst der Stunde nutzen solltest. Denn du begrüßt einen neuen Abonnenten, der dich vielleicht noch gar nicht kennt. 

Schon neugierig? Möchtest du eine E-Mail-Sequenz schreiben, die rockt und deine Interessenten in den Bann lockt? 

Na, dann los!

 

Ohne Ziel – passiert nicht viel…

Hier ist erst einmal Klarheit gefragt. Ein Interessent trägt sich in dein E-Mail-Marketing System ein. Dann beginnt seine Reise bei dir. Wie sieht diese aus, wohin möchtest du ihn leiten? 

Mögliche Ziele sind zum Beispiel: 

  • Neue Kunden zu gewinnen. Verkaufen
  • Interessenten am Ende deiner Willkommens-Sequenz zu einem persönlichen Gespräch einzuladen und ihn dann zum Kunden zu machen
  • Deine Community aufzubauen
  • Informationen über deine Interessenten einzusammeln

Im Idealfall nutzt du die Willkommens-Sequenz für das Onboarding neuer Kunden. Gleichzeitig sammelst du Informationen, in dem du zum Beispiel bittest, auf Fragen zu antworten. 

Ich frage in meiner ersten Mail bei einer meiner Sequenzen einfach, wo der Schuh gerade drückt. In meinem Blog geht es um Nahrungsmittelallergien und meine Interessenten haben wirklich Sorgen. Wissen nicht weiter. Und ich bekomme tolle Antworten, manchmal sehr lang und ausführlich. Dadurch lerne ich sie kennen, erfahren ihre Sorgen, Nöte und auch wobei sie Hilfe brauchen. Was mir wiederum hilft, meine Inhalte darauf auszurichten und Mehrwert zu schaffen. Eine Win-Win-Situation!

Erster Schritt für dich: Lege dein Ziel fest. Was möchtest du mit deinen E-Mails bewirken. Wo geht die Reise für deinen Interessenten hin?

Wie viele E-Mails enthält eine Willkommens-Sequenz?

Um Vertrauen aufzubauen und deinen neuen Kontakten Mehrwert zu bieten, bevor du etwas verkaufst, sind 5-7 E-Mails empfehlenswert. Ich schreibe in der Regel 5 E-Mails.

In diesen E-Mails leitest du deinen Kontakt:

  • Du weckst in der ersten E-Mail seine Aufmerksamkeit. Er lernt dich kennen oder, wenn du nicht von dir schreiben möchtest, ein Fallbeispiel eines Kunden. 
  • In der zweiten weckst du das Interesse 
  • In der dritten E-Mail löst du den Wunsch nach mehr aus. Verlangen nach deiner Dienstleistung, deinem Produkt
  • Die vierte Mail verstärkt diesen Wunsch und erwähnt nebenbei dein Angebot. 
  • In der fünften E-Mail geht es dann ans Verkaufen. 

Der Ablauf entspricht den Phasen des AIDA-Modells. Dazu schreiben ich noch einen gesonderten Artikel. Wie du nämlich das AIDA-Modell für E-Mail-Marketing verwenden kannst. 

Wenn du erinnert werden möchtest, wann dieser Artikel erscheint, dann trage dich hier gerne in meinen Newsletter ein: 

Los geht`s mit deiner E-Mail-Sequenz:

E-Mail 1: Die Willkommens-Mail

Diese E-Mail hat 3 Ziele: 

  • Deinem Abonnenten das Freebie auszuliefern. Wenn du das angeboten hast.
  • Dein Abonnent lernt dich kennen 
  • Am Ende weckst du das Interesse auf die nächste E-Mail

 

In dieser E-Mail begrüßt du deinen neuen Abonnenten. Er erhält zum Beispiel dein Freebie. Du stellst dich vor, erzählst deine Geschichte oder ein Fallbeispiel. Dadurch lernt er dich kennen. Du baust Vertrauen auf. Am Ende erzählst du ihm, was ihn in der nächsten E-Mail erwartet.

 

E-Mail 2: “Wenn du dein Problem lösen könntest”

In der Regel hat ein Abonnent ein Problem, dass er allein nicht lösen kann oder möchte. Oder er hat eine vermeintliche Lösung, die aber nicht funktionieren wird. In dieser E-Mail zeigst du deinem Abonnenten, dass sein Problem lösbar ist und dass er nicht allein mit diesem Problem ist. 

Du zeigst ihm, warum seine vermeintliche Lösung nicht funktioniert, denn du nimmst seine “falschen Annahmen” auseinander. Zum Beispiel hinderliche Glaubenssätze. 

Danach bietest du die Lösung. In dieser E-Mail zeigst du deinem Abonnenten, dass sein Problem lösbar ist und dass er nicht allein mit diesem Problem ist. Am Ende der E-Mail weckst du das Interesse für die dritte E-Mail.

 

E-Mail 3: “Du bist nicht schuld”

Deine Abonnenten haben ein Problem. Oft sind damit Schuldgefühle verbunden. Dass es überhaupt so kommen konnte. Sie es nicht selber in den Griff bekommen. 

In dieser E-Mail gibst du ihnen das Gefühl, nicht allein zu sein. Und es eben nicht ihre Schuld ist, keine Lösung zu finden. 

Die E-Mail sollte sehr sorgsam geschrieben werden. Nicht plump, “du kannst nichts für dein Problem”, sondern eher mit Storytelling. Erzähle eine Geschichte. Wir alle lieben Geschichten. In dieser stellst du eine Lösung vor. Deine Abonnenten, die vorher nur im Problembewusstsein steckten und mögliche Lösungen nicht umsetzen konnten, erfahren jetzt von DIR eine Lösung. 

Du erwähnst in dieser E-Mail das erste Mal dein Produkt, ganz am Rande, nicht mit dem Zaunpfahl und weckst dann wieder die Neugier auf die nächste E-Mail.

 

E-Mail 4: “The Change”

Du hast ein Angebot, welches du deinem Abonnenten verkaufen möchtest. 

In dieser E-Mail zeigst du deinem Abonnenten, was dein tolles Angebot verändert. Du schreibst die kurz- und langfristigen Vorzüge sie auf. 

  • Was verändert sich direkt?
  • Was verändert sich nach ein paar Wochen?
  • Was in den nächsten Monaten/Jahren?

Du schreibst die E-Mail im “Stell dir vor…” oder “Was wäre wenn…” Kontext. Du lässt Bilder im Kopf  von der positiven Veränderung entstehen. Bilder sagen mehr als tausend Worte. Du erwähnst dein Produkt.

 

E-Mail 5: Die Verkaufsmail

Überzeuge deine Abonnenten in dieser E-Mail von deinem Produkt. Erzähle die Inhalte, aber vor allem den Nutzen, der Mehrwert. Das Ergebnis am Ende. Das Licht am Ende des Tunnels. 

Das wichtigste ist psychologisch betrachtet, eine Knappheit zu erzeugen. Durch ein zeitlich begrenztes Angebot oder eine begrenzte Menge. Oder was passiert, wenn sie dein Produkt nicht kaufen. Das hört sich im ersten Moment irgendwie gemein an, oder? Wie und warum solche Trigger funktionieren, erzähle ich dir in einem weiteren Blogartikel, um den Rahmen hier nicht zu sprengen, lach. Denn dazu wurden schon unzählige Bücher veröffentlicht.

 

 

Optional: E-Mail 6

Wenn dein Angebot zeitlich oder in der Menge begrenzt ist, dann kannst du eine Erinnerung schicken. “Hey, mein Angebot endet bald… ist fast ausverkauft…”

Auch kannst du Kundenstimmen zu Wort kommen lassen. Das mache ich in der Regel schon in der Verkaufsmail. 

Jetzt weißt du, wie du eine wertvolle E-Mail-Sequenz für deine Abonnenten aufsetzen kannst. Die Mehrwert bietet und am Ende verkauft. 

Weißt du auch, wie du die E-Mails automatisiert verschicken kannst? Die Berichte liest, was geöffnet, gelesen wurde? Und ob Links angeklickt wurden? 

Ich nutze dafür ActiveCampaign, Getresponse… Natürlich nicht alle für für, sondern viel für meine Klienten. Wenn du dabei Unterstützung möchtest oder deine Willkommens-Sequenz nicht selber schreiben möchtest, dann klick hier, um Kontakt mit mir aufzunehmen: